Die Alterung der Gesellschaft hat einen maßgeblichen Einfluss auf den Bereich "Wohnen". Durch den Anstieg der Anzahl älterer Menschen wird in naher Zukunft der Bedarf nach Pflegeplätzen, Seniorenresidenzen und anderen alternativen Wohnformen steigen. Doch der größte Anteil der älteren Menschen lebt in "normalen" Miet- oder Eigentumswohnungen bzw. eigenen Häusern, die oftmals nicht seniorengerecht eingerichtet sind.
Oftmals lassen sich solche Wohnungen aber schon durch kleine handwerkliche Eingriffe barrierearm gestalten oder der Einbau von neuer Technologie kann die Sicherheit der Bewohner/innen um ein Vielfaches steigern. Des Weiteren eröffnet die Betreuung von älteren Menschen in der eigenen Wohnung vielen Dienstleistungsfeldern neue Möglichkeiten, denn ein flächendeckendes Angebot an haushaltsnahen Diensten kann den Verbleib in der eigenen Wohnung fördern. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, ist die Bildung von neuen Allianzen und Netzwerken zwingend notwendig.
Vor diesem Hintergrund kamen am 08.02.2006 rund 100 Vertreter/innen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um den Informationstransfer der beteiligten Akteure zu fördern und zu stärken. Neben wissenschaftlichen Ergebnissen wurden auch "Best-practise" Beispiele vorgestellt.
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